Schiller ‚ÄstVerrat, Verrat,
und hinten scheint die Sonne

mit Michael Quast und Philipp Mosetter

  • Eine Produktion des Nationaltheater Mannheim¬†zu den Internationalen Schiller-Tagen 2005

Ganzjährige Termine

‚ÄěZwei Kabarettisten finden den wahren Schiller. Unzweifelhaft ein H√∂hepunkt im Schiller-Jahr, mit dem Zeug zum Klassiker. Man sollte ihren Vortrag zum Pflichtprogramm in Deutsch-Leistungskursen machen.‚Äú
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.04.2005

Von Schiller lernen hei√üt, kompromi√ülos m√∂glichst alles und nur das Gr√∂√üte zu wollen, und zwar sofort. Der B√ľhnentausendsassa Michael Quast und die personifizierte Fu√ünote Philipp Mosetter machen sich auf, an diesem Anspruch ganz im Schillerschen Sinne zu scheitern, n√§mlich grandios.

Nachdem sie sich schon Goethes Faust auf unwiderstehliche Weise angenommen haben, lautet das bew√§hrte Rezept: aus einem konzentrierten Nichts heraus mit gr√∂√ütm√∂glicher Ernsthaftigkeit ein Maximum an Komik erzielen, und zwar sofort. Dabei spielt der Apfel als Schillers Lebensmotiv (vom Vater, der sich als Pomologe hervortat, √ľber die ber√ľhmten faulen √Ąpfel in der Schreibtischschublade bis zum Apfelschu√ü im letzten St√ľck "Wilhelm Tell") ebenso eine Rolle wie die Bedeutung von Schillers Krankheiten f√ľr seine Werke. Im Grunde war Schiller pausenlos krank. Angefangen beim hartn√§ckigen Husten in der Kadettenanstalt bis zur finalen Tuberkulose in Weimar, was anhand der Dramen sehr sch√∂n beleuchtet werden kann.

Quast spielt diesmal nicht nur alle Rollen, er spielt auch alle Krankheiten.
Mosetter diagnostiziert, interpretiert und macht Therapievorschläge.

Ein Abend, der uns Schiller fast schon wieder sympathisch macht.

Mostetter QuastMostetter Quast

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