SaitensprĂĽnge von Verdi
bis Gershwin

Die Operngala zum Tränen lachen

Kabarett kann einfach herrlich sein! Und nichts macht mehr Spaß, als das Pathos großer Musik einmal so richtig durch den Kakao zu ziehen. Dass dies zudem auf höchstem Niveau passieren kann, beweisen Werner Thomas-Mifune und seine 6 Cellisten gemeinsam mit dem grandiosen Kabarettisten Michael Quast mit diesem bejubelten Programm!

Der heiter-satirische Galopp durch die Operngeschichte glänzt durch Einfallsreichtum und ein bis ins kleinste Detail durchdachtes und intelligentes Programm. Saitensprünge

Auf äußerst vergnügliche und zugleich geistreiche Art wurden bekannte Opern-Ausschnitte eigens für dieses ungewöhnliche Ensemble arrangiert – eine Gelegenheit für die Philharmonischen Cellisten wieder einmal zu zeigen, was auf ihren Instrumenten alles möglich ist. „Da wird gejodelt, geschnulzt und geschrubbt, was Holz und Saiten herhalten“ jubelt der Kritiker – und dies in einer musikalischen Perfektion, die schon längst zum Markenzeichen der Philharmonischen Cellisten geworden ist.


Michael Quast

Michael Quast, geboren 1959 in Heidelberg, studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Sein erstes Engagement als Schauspieler hatte er mit 21 Jahren an den Städtischen Bühnen Ulm, wo er von Kay Lorentz für’s Düsseldorfer „Kom(m)ödchen“ entdeckt wurde. Nach drei Jahren Ensemble-Kabarett (1982-1985) zog es ihn zurück zur Theaterbühne. Schauspiel Frankfurt, Staatstheater Stuttgart, Oper Frankfurt (er gab den Frosch in der Fledermaus von Johann Strauss) und Kammerspiele Hamburg (Titelrolle in „Richard III“ von Shakespeare) waren die nächsten Stationen. Parallel dazu arbeitete Quast seit 1985 mit großem Erfolg als Solokabarettist. Sein „ganz eigenes, poetisch inspiriertes Satiretheater“ (Der Spiegel) wurde 1991 mit dem „Salzburger Stier“ ausgezeichnet. 2001 erhielt Quast im Mainzer Unterhaus den „Deutschen Kleinkunstpreis“. „Sein Mundwerk ist es“, urteilte die Jury, „Musik und Geräusche auf der Bühne selbst herzustellen und daraus Programme zu komponieren, die dem Publikum zur Ohrenweide werden.“ Michael Quast hat mehrere Opern bzw. Operetten von Jacques Offenbach inszeniert und mit neuem Text versehen. Grandios seine solistische Darbietung (nur von einem Pianisten begleitet) des gesamten BLAUBART (lesend, singend, tanzend, spielend). Arbeiten als Regisseur führten ihn u.a. ferner ans Staatstheater Mainz ("Orpheus in der Unterwelt"), das Theater Heidelberg ("Die schöne Helena", "Liselott von der Pfalz"), das Staatstheater Kassel (“Die Fledermaus”), das Staatstheater Wiesbaden ("Ritter Blaubart"). 2003 Uraufführung von "KWAST oder Der Narr des Königs. Theaterstück für Michael Quast" von F.K.Waechter. Zu seinem 20jährigen Bühnenjubiläum kam 2000/2001 mit „Hörsturz“ sein fünftes Soloprogramm auf die Bühne: Ein kulinarischer Kabarettabend nach der Devise „Das Ohr isst mit!“. Michael Quast wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet, so 2001 mit dem „Deutschen Kleinkunstpreis“, 2002 mit dem „Rheingau Musikpreis“ für seine „außergewöhnlichen Verdienste um die Vermittlung von Musik“ und 2007 mit dem Frankfurter „Binding Kulturpreis“.


Werner Thomas-Mifune

Werner Thomas-Mifune, der Fachkritik zufolge ”einer der weltbesten Cellisten”, ist quasi im „Nebenberuf“ als Komponist, Musikwissenschaftler und Musikkabarettist zu erleben. Als Solocellist spielte er 38 CDs ein, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt: 2x Preis der Deutschen Schallplattenkritik, CD des Monats von Fono Forum sowie den Stern der Woche der Abendzeitung für seinen Soloauftritt mit Leonard Bernstein. Zwei Jahre lang war seine CD „Harmonies du soir“ auf Platz 1 der Bestseller-CDs in Korea. Werner Thomas-Mifune gab Solokonzerte in ganz Europa, in den USA und Südamerika, sowie in Japan, Korea und China. Er trat dabei unter so namhaften Dirigenten wie Rafael Kubelik, Leonard Bernstein und Lorin Maazel auf. Er gründete die ”Philharmonischen Cellisten”, die in der Musikwelt seit vielen Jahren vor allem für ihre satirischen Programme geschätzt werden. Sein bisheriges Oeuvre umfasst mehr als 500 Publikationen, darunter eigene Kompositionen, Ausgrabungen von Originalen und Bearbeitungen, sowie die Cello-Schule ”Celloplaying easier”. Seine Zusammenarbeit mit Kabarettisten wie Dieter Hildebrandt („Vorsicht, Klassik!“) und Michael Quast führte Werner Thomas-Mifune mit seinen humorvollen Konzerten zu vielen namhaften Orchestern (Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks, Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks, Stuttgarter Philharmoniker, Deutsches Sinfonieorchester Berlin, Staatsphilharmonie Halle, Münchner Symphoniker) und brachte ihm auch in der Presse einhellige Begeisterung:
„Seit den Tagen Gerard Hoffnungs hat man mit Musik keinen derartigen Spaß mehr erlebt“ (Die Welt)
„Champion in der Königsklasse der Spaßmacher“ (Tagesspiegel Berlin)


Philharmonische Cellisten Köln

Jeder der sechs ist ein Instrumentalist von hohem Rang, im Zusammenspiel sind sie unwiderstehlich. – Die Philharmonischen Cellisten Köln, das 1972 von „Bandenchef“ Werner Thomas-Mifune gegründete, außerge-wöhnliche Sextett, haben es in der Musikwelt längst zu weltweiter Bekanntheit gebracht und sorgen bei ihren Auftritten regelmäßig für Furore. Mit viel Humor, Freude am Spiel und Liebe zur Musik gehen die Künstler – alle mehrfache Preisträger und als Solisten tätig – ans Werk. So spielt dieses in seiner Besetzung einmalige Kammermusik-Ensemble nicht nur die klassischen Werke für Violoncello, sondern möchte auch frischen Wind in den Konzertbetrieb bringen, was mit Programmen wie „Tango Total“, „Die einzig wahre Operngala“, „Zwei mal drei Tenöre“, „Tango-Samba-Flamenco“ oder „Vorsicht, Klassik!“ mit Dieter Hildebrandt bisher eindrucksvoll gelungen ist. Zahlreiche Schallplatten-, Rundfunkaufnahmen und Fernsehauftritte sowie mehrere eigene Fernsehfilme dokumentieren das vielseitige Schaffen dieses Sextetts, das u.a. mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik geehrt wurde.



PROGRAMM

Ouvertüre zu „WilhelmTell“ Gioacchino Rossini
„Dein ist mein ganzes Herz“ Franz Lehár
Martha! Martha! Friedrich von Flotow
,,O Sonne meine“ Eduardo di Capua

„Drei-Groschen-Lied an den Abendstern“
W. Thomas-Mifune
Mini-Tristan W. Thomas-Mifune
„Kater-Stimmung“ 
frei nach Rossinis Katzen-Duett
W. Thomas-Mifune nach G. Rossini

Richards erste Inkarnation W. Thomas-Mifune
Blau an der schönen Donau nach Johann Strauß
Rache-„Triumph“-Marsch W. Thomas-Mifune nach Giuseppe Verdi
Pause
„L’antrata di natale“ (Die Weihnachtsente) Giuletta Verdi / Thomas-Mifune
Oper zeitgemäß Improvisation
Arie des Alois aus der Oper „Ein Bayer in Costa-Rica“ Felicitas Kranichstein / W. Thomas-Mifune
Skizze „Beruh’ge Deinen Wahn!“ zum 3. Akt „Lohengrin“ W. Thomas-Mifune nach Richard Wagner
Porgy und Bess rhapsodieren in blue George Gershwin
Russische Schlittenfahrt W. Thomas-Mifune

FrĂĽhlingsstimmen-Walzer

Johann StrauĂź

Ouvertüre zu „Der fliegende Holländer“

 Richard Wagner
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© Werner Kuhnle


 

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